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  • Erfolgreiche Datenmigration 
    bei KE Elektronik

    Datenmigration von Plex ERP nach SAP S/4 HANA 

    Erfolgreiche Datenmigration 
    von Plex ERP nach SAP S/4 HANA 
    bei KE Elektronik

    Die Integration neuer Geschäftsbereiche, Mergers&Acquisitions oder organisatorische Veränderungen stellen Unternehmen häufig vor die Herausforderung, bestehende IT-Systeme zusammenzuführen. Dabei spielt die Migration geschäftskritischer Daten eine zentrale Rolle. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt der KE Elektronik GmbH, bei dem Daten aus dem Cloud-basierten ERP-System Plex in eine bestehende SAP S/4HANA-Landschaft überführt wurden. Unterstützt wurde das Unternehmen dabei vom IT-Dienstleister Sycor.

    Leitungsverarbeitung, Kunststofftechnik sowie Aufbau- und Verbindungstechnik sind die Kernkompetenzen der KE Elektronik. Das Unternehmen mit dem Hauptsitz im beschaulichen Kreßberg-Marktlustenau in Baden-Württemberg gilt in der Branche als einer der führenden Spezialisten für Kabelsatz- und Steckverbindungen. An den Standorten in sechs Ländern auf drei Kontinenten beschäftigt KE Elektronik 3.500 Mitarbeiter und beliefert sowohl Hersteller als auch OEMs in der Luftfahrt- und der Automotive-Branche.

    BADA AG - SAP ERP Einführung

    Eine Fusion und ihre technischen Anforderungen

    KE Elektronik blickt auf eine mehr als 40-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Das Portfolio ist umfassend: kundenspezifische Lösungen, von Musterbau bis Großserienproduktion. Seit dem Jahr 2000 gehört KE Elektronik zur Amphenol Corporation, einem weltweit führenden Hersteller von Steckverbindern mit Sitz in den USA. Anfang 2026 wurden nun die Unternehmen Konfektion E-US – eine Division der Amphenol Corporation und Teil der KE Elektronik – und Amphenol Andronics – eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des gemeinsamen Mutterkonzerns – fusioniert. Es entsteht die KE Amphenol Automotive, Inc., eine Unternehmenseinheit, die globale Reichweite mit höchstem technischem Know-how vereint.

    Damit das neue Unternehmen seine Potenziale voll ausschöpfen kann, sollten auch die Systemlandschaften vereinheitlicht werden. Ein geschäftskritischer Bereich ist dabei das ERP-System – bei beiden Partnern die Grundlage für Produktion und Vertrieb. Während die KE Elektronik seit einigen Jahren auf SAP S/4HANA setzt, nutzte Amphenol Andronics Plex ERP, eine cloudbasierte Software-as-a-Service-Plattform des Herstellers Rockwell Automation. Die Daten aus Plex ERP mussten also nun in SAP S/4HANA überführt werden. Beide Anwendungen arbeiten jedoch mit so unterschiedlichen Formaten, dass eine Datenübernahme nicht ohne Weiteres möglich war.

    Die Ausgangssituation: Prozesse verstehen und Migration vorbereiten.

    „Bereits lange vor der eigentlichen Unternehmensfusion haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie wir die amerikanische Schwesterfirma in unsere Systeme und Prozesse integrieren“, erzählt Steffen Rapp, Teamleiter SAP bei KE Elektronik. „Wir kannten Plex ERP nicht und uns fehlte das technische Know-how, um eine Datenmigration durchzuführen.“ Um genauer beurteilen zu können, welche Prozesse sie mit ihrem ERP-System abdeckten und um zu erkennen, welche Unterschiede es gab, machte sich ein kleines Team von KE Elektronik vor Ort ein Bild. „Die Erkenntnis war: Grundsätzlich waren die Prozesse zwar ähnlich, aber es gab doch gerade in der Produktion einige Zwischenschritte, die bei uns so nicht üblich sind. Aber mit diesem Wissen konnten wir die zu migrierenden Datentypen besser verstehen und auch die Schulungen der Kollegen besser vorbereiten“, so Steffen Rapp.

    Dennoch war auch nach dieser Analyse die Kernfrage noch nicht gelöst: Wie würde man die Daten sauber aus dem Plex ERP-System herauslösen können, um sie nahtlos und produktiv in SAP S/4HANA zu integrieren? Zur Unterstützung holte sich KE Elektronik deshalb die Expertise des langjährigen IT-Dienstleistungspartners Sycor ins Haus. Bereits bei der Migration von SAP ECC nach SAP S/4HANA vor drei Jahren hatte KE Elektronik erfolgreich mit Sycor zusammengearbeitet. „Gemeinsame erfolgreiche Projekte sprechen absolut für Sycor“, begründet Steffen Rapp die Entscheidung für den IT-Dienstleister aus Göttingen. 

    Kundenstimme
    • "Die Sycor-Experten verfügen über enormes Fachwissen. Zudem fühlen wir uns immer ernstgenommen und gut betreut."

      Steffen Rapp, SAP-Teamleiter und verantwortlicher Projektleiter, KE Elektronik

      Das SAP Data Migration Cockpit kann viel, aber nicht alles

      „Gemeinsam setzen wir einen iterativen Prozess auf, der so früh wie möglich alle Parteien mit einbezog und der einen nahtlosen Übergang von der Datenmigration zum produktiven Einsatz sicherstellte“, resümiert Jürgen Urbanek, Teamleiter für den Bereich SAP-Logistik und Projektleiter bei Sycor. Konkret hieß das zunächst, einen Berater der Firma Rockwell Automation hinzuziehen. In mehreren Meeting wurde erarbeitet, welche Daten für die jeweiligen Objekte, wie zum Beispiel Materialstämme, Stücklisten, Arbeitspläne und ähnliches, und welche Felder sowie Formate benötigt würden und deshalb migriert werden sollten.

       Anschließend richtete das Sycor-Team das Migrationsprojekt im Data Migration Cockpit von SAP ein, ein Werkzeug, dass genau für solche Datenmigrationen gedacht ist. Das Tool stellt Templates zur Verfügung und führt die Migration – einmal konfiguriert – weitgehend automatisiert durch. „Allerdings deckt das Data Migration Cockpit nicht alle möglichen Migrationsszenarien ab“, erläutert Jürgen Urbanek. „Für Datenobjekte oder Anforderungen, die sich nicht über die Standardfunktionen abbilden ließen, entwickelten wir zusätzliche Lösungen – beispielsweise über die Legacy System Migration Workbench (LSMW) und über kundenspezifische Migrationsprogramme.“

      Ein einheitliches System mit allen Daten

      Kaum ein Projekt dieser Art ist ein reines Daten-Migrationsprojekt. So mussten auch bei KE Elektronik Anpassungen im SAP-System vorgenommen werden. Mit der Integration der  Schwesterfirma gewinnt KE Elektronik einen weiteren Zugang neben der bereits vorhandenen Niederlassung im mexikanischen Monterey zum mittel- und nordamerikanischen Markt und bleibt damit dem eigenen Motto „Strong Connections. Worldwide“ treu. Mit vielen neuen potentiellen und Bestandskunden kommen aber auch neuen Anforderungen an den EDI-Datenaustausch auf das Unternehmen zu. Zwar wurden diese Anpassungen unabhängig von der eigentlichen Datenmigration vorgenommen, mussten jedoch pünktlich abgeschlossen sein, damit die Kollegen nahtlos weiterarbeiten konnten.

      Von den ersten Überlegungen bis zur produktiven Integration des neuen Werks in SAP S/4HANA vergingen insgesamt nur 14 Monate. Der Stammdaten-Migration im Oktober 2025 folgten die Schulungen für die amerikanischen Kollegen und schließlich die Migration Bestandsdaten zwischen Weihnachten und Neujahr, um den produktiven Betrieb so wenig wie möglich zu beeinflussen. Bei der gesamten Integration der beiden Unternehmen unterstützen die mexikanischen KE-Kollegen in besonderer Weise: Nähe und ein gutes Verständnis für die Fragen und Bedürfnisse der US-Kollegen halfen sehr bei der pragmatischen Umsetzung des Projekts. Der Sitz von KE Elektronik Mexiko ist nur knapp 7 Kilometer entfernt, so dass die persönliche Unterstützung einfach zu organisieren war und sich schnell ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln konnte – für „Strong Connections“ im Team. 

      Kundenstimme
      • "Durch die pragmatische, systematische Herangehensweise von Sycor und die Verwendung von SAP-Standardtools konnten wir die Datenmigration effizient umsetzen. Das Team von Sycor war dabei eine sehr wertvolle, professionelle Unterstützung. Die Experten waren jederzeit persönlich ansprechbar und haben auf Augenhöhe mit uns kommuniziert."

        Steffen Rapp, SAP-Teamleiter und verantwortlicher Projektleiter, KE Elektronik

        Jürgen Urbanek von Sycor zieht ebenfalls eine positive Bilanz: „Für uns sind die individuellen Anforderungen die besondere Würze in jedem Projekt. Standardlösungen sind eine gute Basis, erfüllen aber nie alle Wünsche. Wir kombinieren deshalb eine systematische Herangehensweise mit persönlicher Betreuung und individuellen Anpassungen. Das Datenmigrationsprojekt mit KE Elektronik war auch für uns sehr lehrreich und wir freuen uns, dass SAP S/4HANA nun produktiv auch in der neuen US-Niederlassung eingesetzt werden kann. Besonderer Dank gilt auch meinem Team, dass dieses Projekt professionell und erfolgreich umgesetzt hat“

        Das Datenmigrationsprojekt bei KE Elektronik im Überblick

        1. Analyse und Konzeptphase
          Identifikation der benötigten Datenobjekte sowie Definition der Datenstrukturen im Zielsystem
        2. Datenextraktion aus Plex ERP
          Entwicklung geeigneter Exportmechanismen aus dem Quellsystem in Zusammenarbeit mit Rockwell Automation
        3. Mapping und Transformation
          Abbildung der Daten auf die Strukturen und Logiken von SAP S/4HANA
          Nutzung mehrerer Migrationstool, wie z. B. SAP Data Migration Cockpit und SAP LSMW
        4. Testmigrationen
          Überprüfung der Datenqualität und Anpassung der Migrationslogik
        5. Produktivsetzung
          Durchführung der finalen Datenmigration und Integration in die operative Systemlandschaft.

        Ihr Ansprechpartner

        Für Fragen zum Thema SAP S/4HANA sprechen Sie mich einfach an. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

        Jürgen Urbanek

        Teamlead SAP-Logistik
        +49 551 490 2064

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