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Pharma CRM:
Vorbereitung der aktuell anstehenden Pharma-CRM Migrationen: Vault CRM Migration Workshops mit Sycor
Ein Interview mit Marcos Garcia Villas

Vault CRM Migration Workshops mit Sycor

21. April 2026

Ein Interview mit Marcos Garcia Villas, Principal Consultant Transition Management CRM/BI bei der Sycor mit langjähriger Erfahrung im Bereich Pharma CRM.

Sycor: Hallo Marcos! Erzähl uns doch bitte, was du bei Sycor machst und was du erlebst.

Marcos: Das mache ich gerne. Ich bin bei Sycor als Principal Consultant für Transition CRM- und BI-Projekte tätig. Dabei begleite ich Kunden aus der Life Sciences Industrie bei Migrationsprojekten. Meinen Schwerpunkt habe ich auf CRM- und BI-Systeme gelegt und da passiert gerade unheimlich viel.

Marcos Garcia Villas

Du sprichst bestimmt die Entscheidungen von Veeva und Salesforce an, mit Veeva Vault CRM bzw. Agentforce for LifeSciences jeweils eine eigene CRM-Lösung auf den Markt zu bringen. Und dass die vorherigen Systeme zu 2029 abgekündigt wurden.

Genau. Diese Entscheidung hat für einige Dynamik im Markt gesorgt. Wir erleben seit 2024, dass sich mehr und mehr Unternehmen für ihr zukünftiges CRM-System entscheiden. Aktuell begleite ich mehrere Unternehmen, die sich bereits für ein CRM-System entschieden haben, in diesen Fällen für Vault CRM. Allerdings steht bei diesen Firmen das eigentliche Migrationsprojekt noch bevor.

Aber wenn das Migrationsprojekt noch nicht gestartet ist, was hast du denn dann für Aufgaben?

Meine Aufgabe ist, unter anderem, diese Firmen auf das Migrationsprojekt vorzubereiten. Mit meinen Kollegen Maximilian Messerschmidt und, Julian Hummelsiep habe ich eine Workshop-Reihe vorbereitet, die Kunden helfen soll, sich auf die Herausforderungen und Aufgaben vorzubereiten, die auf sie zukommen werden.

Gleich eine ganze Workshop-Reihe? Das klingt nach vielen Herausforderungen und Aufgaben.

Wie wir es gehofft haben, erkennen Firmen, dass Ihnen Wissen in Bezug auf ihr neues CRM-System fehlt. Da Veeva mit Vault CRM ein System hat, dass bereits erfolgreich bei vielen Unternehmen ausgerollt worden ist, haben wir frühzeitig damit begonnen, selbst auch dieses Wissen aufzubauen und für interessierte Unternehmen aufzubereiten. Neben etlichen weiteren Kolleginnen und Kollegen haben auch Max, Julian und ich erfolgreich das Vault CRM Zertifizierungsprogramm von Veeva durchlaufen.

Das heißt, ihr schult Unternehmen der Life Sciences Industrie, die sich für Vault CRM entschieden haben in der Administration von Vault CRM?

Genau das machen wir nicht. Unser Fokus ist ein anderer.

Nämlich?

Abhängig davon, ob ein Unternehmen bereits jetzt schon Veeva CRM einsetzt, quasi von „Veeva zu Veeva“ wechselt oder eine andere CRM-Lösung verwendet, wie z.B. OCE P von IQVIA, ist der Wissensbedarf natürlich unterschiedlich. Je nach Kunde und „CRM-Vorgeschichte“ bereiten wir einen Katalog an Themen vor, der für den Kunden wichtig zu wissen ist. Abhängig von den Wünschen des Kunden setzen wir dann entsprechende Schwerpunkte oder entwickeln auch Inhalte zu Sonderthemen. Hierbei berate ich die Kunden auch.

Kannst du uns ein Workshop-Szenario für ein Unternehmen geben, dass bereits Veeva CRM einsetzt, und ein Szenario für ein Unternehmen, dass das nicht tut, sondern eine alternative Lösung? Was sind jeweils die typischen Inhalte?

Gerne. Bei einem Unternehmen, das heute bereits Veeva CRM einsetzt und zu Vault CRM wechselt, behandeln wir, vereinfacht gesagt, drei Schwerpunkte:

  • Auswirkungen von Vault CRM auf das Daily Business
  • Technische Unterschiede zwischen Veeva CRM und Vault CRM
  • Aufgaben im Migrationsprojekt für das Projektteam

Und bei einem Unternehmen, das von einem anderen CRM-System zu Vault CRM wechselt, geht es neben den bereits genannten Inhalten, dann noch darum, zu verstehen, wie Veeva die zahlreichen Geschäftsprozesse umsetzt. Hier ist es dann vor allem wichtig zu erfahren, wie Veeva auf Anforderungen der Unternehmen typischerweise eingeht, ob „Sonderwünsche“ möglich sind und falls ja, welche Aufwände ggf. damit verbunden sind. Das bedeutet, wir behandeln die Thematik hier dann wesentlich umfassender.

OK. Kannst du die zunächst genannten drei Schwerpunktthemen noch etwas genauer beschreiben?

Natürlich. Wenn wir das Thema „Auswirkungen von Vault CRM auf das Daily Business“ behandeln, zeigen wir auf, was sich für die einzelnen Endanwendergruppen ändern wird. Beim typischen Sales Rep, der mit dem iPad arbeitet und Veeva CRM bereits kennt, können die Änderungen mit Vault CRM tatsächlich überschaubar sein. Beim Anwender aus dem Innendienst ist das schon anders, weil man zwar immer noch im Browser arbeitet, die Oberfläche aber natürlich nicht mehr von Salesforce vorgegeben ist. Hier sind bereits viele Details anders. Die größten Auswirkungen werden die Anwender erleben, die administrative Aufgaben in Vault CRM haben.

Spielst Du damit auf die „technischen Unterschiede zwischen Veeva CRM und Vault CRM“ an?

Ja. Um hier nur zwei Beispiele zu nennen: das Berechtigungskonzept in Vault CRM, das regelt, was ein User sehen und machen kann, unterscheidet sich stark von dem, wie es in Veeva CRM oder bei Salesforce mit OCE P gemacht wird. Das zu verstehen war für meine Kolleginnen und Kollegen und mich selbst auch die größte Herausforderung. Als zweites möchte ich noch das Thema „Reporting“ nennen. Egal ob man von Veeva CRM kommt oder z.B. von IQVIAs OCE P – Reports müssen immer neu entwickelt werden. Sie können nicht migriert werden. Man kann mit Reports und Dashboards jetzt viel mehr machen, aber damit wird das Thema auch deutlich komplexer.

Ok. Was sind denn dann typische „Aufgaben im Migrationsprojekt“?

Marcos: Bei diesem Themenschwerpunkt geht es uns vor allem darum, den Kunden für bestimmte Aspekte wie Datenbereinigung von der Migration, UAT, Training und die Doppelbelastung der Projektteammitglieder zu sensibilisieren.

Doppelbelastung? Was meinst du damit?

Marcos: Vor und während des Migrationsprojekts müssen das bestehende CRM-System und die Endanwender im Tagesgeschäft ja noch weiter betreut werden, und zwar bis zum Go Live von Vault CRM. In der Regel sind die damit betrauten Kolleginnen und Kollegen bereits gut ausgelastet. Die mit der Migration zusammenhängenden Aufgaben erfordern zusätzliche Zeit und Konzentration, die für das Tagesgeschäft dann fehlen. Das Projektteam sollte also frühzeitig darüber nachdenken, wie die zu erwartenden Arbeitsspitzen abgemildert werden können, z.B. durch Umverteilung oder Auslagerung.

Können wir die Unternehmen dabei nicht unterstützen?

Doch natürlich. Bei all diesen Themen und Aufgaben unterstützen wir ja schon seit vielen Jahren zahlreiche Unternehmen der Life Sciences Industrie. Mit dem erworbenen Branchen-Knowhow sind wir zuverlässige Partner und sorgen für die notwendige Entlastung im Migrationsprojekt, aber auch darüber hinaus.

Vielen Dank, Marcos. Das war sehr aufschlussreich. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinen weiteren Projekten.

Danke, es bleibt auf jeden Fall spannend.

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Alexander Osterbrink

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