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Effektives Mitarbeitenden-Training rund um künstliche Intelligenz: KI und Ich.
by Nicolas Fiedel

KI und Ich
- das Mitarbeitendentraining

13. Januar 2026

„Ich nutze künstliche Intelligenz, wann immer ich kann, das macht alles viel einfacher!“
 
„Früher oder später macht KI uns alle überflüssig!“
 
„Wenn man die KI fragt, kommt sowieso nur Quatsch dabei heraus!“

Drei Aussagen über künstliche Intelligenz, die Sie vermutlich unter Ihren Mitarbeitenden finden werden, die alle etwas Wahrheit enthalten. Vor allem aber machen sie eines deutlich: wie wichtig es ist, über künstliche Intelligenz proaktiv aufzuklären, um ihr Potenzial optimal zu nutzen. Denn jede dieser Aussagen enthält eben nur einen Teil der Wahrheit, und erst das ganze Bild ermöglicht es uns, künstliche Intelligenz als das zu verstehen, was sie sein soll: Ein weiteres Werkzeug, das es uns ermöglicht, besser und effizienter zu arbeiten.

Dabei fängt eine sinnvolle Ausbildung nicht erst beim Bedienen einzelner Chatbots oder Agents an. Es ist wichtig, ein offenes und reflektiertes Mindset zu entwickeln, das die Chancen zulässt und die Risiken richtig bewertet. Die Teilnehmenden an einem Training „KI und ich“ sollten ermutigt werden, ihre eigene Haltung gegenüber der KI zu hinterfragen und aktiv an der Gestaltung des Wandels mitzuwirken.

Aber zunächst sollte die zentrale Frage in einer Schulung beantwortet werden: Was ist überhaupt ein Chatbot, ein Agent, ein Modell, und vor allem, was ist der Unterschied dazwischen? „Die KI“ an sich gibt es nicht, vielmehr existieren zahlreiche Modelle und verschieden Zugangswege dazu, die alle unterschiedliche Möglichkeiten aber auch Einschränkungen und Risiken beinhalten. Um über KI zu sprechen, benötigt man ein grundlegendes Verständnis davon, worum es überhaupt geht.

Und das vermutlich wichtigste Ziel eines KI-Trainings sollte es sein, die rechtlichen und ethischen Grenzen künstlicher Intelligenz im Allgemeinen und der im Unternehmen angewandten Tools im Einzelnen zu kennen und einzuschätzen zu lernen. Der EU-AI-Act schreibt nicht nur zurecht vor, dass, wer in einem Unternehmen mit KI arbeitet, dafür ausgebildet sein sollte, sondern bietet auch die grundlegenden Rahmenbedingungen. Unerlässlich ist aber auch das Bewusstsein über die unternehmensinternen Regeln, um sicher und effizient mit künstlicher Intelligenz zu arbeiten, um sowohl die Unternehmens-eigenen Daten und die Ihrer Kunden zu schützen. Nicht jedes Tool sollte genutzt werden, nur weil es schnell zum Ziel führt.

Nicolas Fiedel, Head of Personal & Digital Training

Nicolas Fiedel, 
Head of Personal & Digital Training

Natürlich darf eines bei einem guten Training zum Thema KI nicht fehlen: Üben, ausprobieren, anwenden! Das eigene Tun und Erleben der Systeme sind essenziell, um Sicherheit zu gewinnen. Aber auch der Erfahrungsaustausch unter den Kollegen und das Teilen von Best Practices hilft dabei, die bestmögliche Nutzung der neuen Tools zu erarbeiten. Gerade in neuen Technologiefeldern wie KI sind die Erfahrungen sehr unterschiedlich. Nutzen Sie die Erfahrungen Ihrer Mitarbeitenden, um voneinander zu lernen.

Um effektiv zu wirken, muss das Training an die Gegebenheiten Ihres Unternehmens und die Arbeitswelt Ihrer Mitarbeitenden angepasst sein. Erklären Sie Ihren Mitarbeitenden anhand von praxisnahen Fallbeispielen, welche Tools Sie zur Verfügung stellen, wofür diese gedacht sind, und wie man diese anwendet. Alle haben schon von Chat GPT gehört, viele haben es schon ausprobiert. Aber ein öffentlicher Chatbot ist etwas anderes als ein Agent zur Marktdatenauswertung oder ein Assistent zur Kontakt-Erfassung im Außendienst. Und jedes Tool birgt andere Risiken bei falscher Bedienung und daraus resultierender falscher Schlussfolgerung. Es lohnt sich also, Ihre Mitarbeitenden mit den Tools vertraut zu machen. Zum einen,  um sie an ihr neues Werkzeug zu gewöhnen und zum anderen, um den effizienten und kostensparenden Umgang damit zu gewährleisten.

Fazit

Ihren Mitarbeitenden sollte in einem Training die Angst vor KI-Tools genommen und die Euphorie kanalisiert werden. Dazu ist es notwendig, zu verstehen, was KI ist, kann und eben auch nicht kann. Nutzen Sie die vorhandenen Erfahrungen Ihrer Mitarbeitenden, um Vertrauen und Risikobewusstsein zu schaffen. Und konzentrieren Sie sich dabei auf das Arbeitsumfeld Ihrer Mitarbeitenden: an konkreten Anwendungsfällen lernt man immer am besten!

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