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Blogartikel
Cybercrime im Wachstum
Astronomische Schäden durch Cyberkriminalität

Cybercrime im Wachstum

7. Juli 2022

Rasantes Wachstum, sinkende Aufklärung – Laut des Berichts „Bundeslagebild Cybercrime“ des Bundeskriminalamts hat sich die Anzahl der Straftaten im Bereich Cybercrime zwischen 2015 und 2021 mehr als verdreifacht. Die Aufklärungsquote ist dagegen auf unter 30 % gesunken. Die Dunkelziffer der Straftaten im Bereich der Cyberkriminalität ist laut Experten des BKA überdurchschnittlich hoch. Zu den Opfern gehören auch immer mehr Unternehmen.

Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom waren 86 % der deutschen Unternehmen im Jahr 2021 Opfer von Cyberangriffen, eine deutliche Steigerung im Vergleich zu 2019 (70 %). Auch für die Zukunft gehen die Experten vom Bundeskriminalamt von einer wachsenden Bedrohung aus. Durch die fortschreitende Digitalisierung der Wirtschaft eröffnen sich immer mehr potenzielle Eintrittsvektoren für Täter. Schon durch die Kompromittierung eines Teilsystems sind ganze Lieferketten von einem Ausfall bedroht – für manche Unternehmen ist Cybercrime damit eine existenzielle Gefahr. Bereits jetzt wirken die Schadenssummen astronomisch: Laut Selbsteinschätzung der von Bitkom befragten Unternehmen entstand im Jahr 2021 ein Schaden von über 220 Milliarden Euro, seit 2019 hat sich diese Summe mehr als verdoppelt (+117 %).

Immer mehr Unternehmen sind betroffen, die Schadenssummen steigen beträchtlich und die Aufklärungsquote sinkt: Unternehmen können sich beim Thema Cyberkriminalität nicht auf staatliche Institutionen allein verlassen und müssen sich selbst absichern.

Fehlende Experten

 IT-Sicherheit ist ein weites, schnell wachsendes Feld, das ein hohes Maß an Expertise von den Fachkräften erfordert. Ob Betriebssystem, Serverinfrastruktur oder das CRM-Eigengewächs eines Betriebes: Zahllose Sicherheitslücken warten nur darauf als Eintrittsvektor für Schadsoftware oder Datendiebstahl genutzt zu werden. Für eine effektive Absicherung müssen Unternehmen einen immer größeren Teil ihres IT-Budgets für IT-Sicherheit investieren und Experten an sich binden. 
Dies scheitert aber schon oft einfach daran, dass ein latenter Mangel an Fachkräften herrscht – generell bei IT-Fachkräften, aber insbesondere auch im Bereich IT-Sicherheit.
 

Angetrieben durch die steigenden Risiken und Bedrohungen durch Cyberkriminelle wächst der Markt für IT-Sicherheit rasant. Galt das Thema IT-Sicherheit früher vor allem als Aufgabe der IT-Abteilung, ist es inzwischen mehr und mehr Teil der strategischen Planung in der Geschäftsführung geworden.   Laut dem Cyber Readiness Report des Versicherungsunternehmens Hiscox planen deutsche Unternehmen dieses Jahr fast ein Viertel ihres IT-Budgets für Cybersecurity auszugeben. 2021 war es noch ein Fünftel. 


Besonders stark steigen die Ausgaben für IT-Services, also externe Berater und Dienstleister, die Unternehmen mit ihrem Fachwissen zur Seite stehen können. Auf Grund der hohen Komplexität der Sachverhalte und des Fachkräftemangels ist die benötigte Expertise für Unternehmen oft nicht im eigenen Betrieb verfügbar. Die hohe Spezialisierung von Beratern hilft Unternehmen diese Lücke im Know-How zu schließen. Externe Dienstleister können potenziell gefährliche Schwachstellen entdecken und sensible Daten vor Angreifern schützen.  

Mehr zum Thema IT-Security erfahren Sie auch in unserem Whitepaper „Cyber Resilienz – Widerstandsfähigkeit im digitalen Zeitalter“.

 

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    Denis Reinartz 

    BDU Leiter Infrastructure & Cloud Solution
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