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Predictive Planning: 
Optimale Szenarien-Planung in Krisenzeiten

Predictive Planning: 
Optimale Szenarien-Planung in Krisenzeiten

9. April 2020

Die Krise hat alle Unternehmen dieses Mal förmlich überrumpelt. Als wir zum ersten Mal um den Jahreswechsel 2019/2020 von ihr hörten, war sie noch ein fernes Donnergrollen, das die Wenigsten so recht heranziehen sahen. Plötzlich, ein paar Wochen später, bleiben wir zuhause, schließen unsere Läden und arbeiten aus dem Homeoffice, um uns nicht mit Sars-CoV-2 anzustecken. 
Natürlich hat diese Krise signifikante Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.  Unternehmen hätten einen solchen Fall kommen sehen können. Mit dem richtigen Krisenplan und Predictive Planning Komponente lassen sich volatile Zeiten gezielt planen und helfen Entscheidern dabei, Unsicherheiten zu reduzieren. 

Zunächst bemerkten Unternehmen mit Wirtschaftsbeziehungen in den asiatischen Raum erste Auswirkungen von Sars-CoV-2. Dann spürten schnell auch andere Unternehmen Veränderungen, als der Virus es vor ein paar Wochen bis nach Deutschland schaffte. Durch Absatzeinbrüche und staatliche Restriktionen, verzeichnen einige Unternehmen bereits jetzt hohe Umsatzverluste. Hamsterkäufe strapazieren die Lieferketten der Händler und sorgen für Engpässe. Die wenigen Unternehmen, die bislang nicht direkt betroffen sind, rechnen dennoch fest mit signifikant negativen Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2020.

Flexible Geschäftsstrategie für Plan B in der Krise

Nüchtern betrachtet ist es nur eine Variable, die sich massiv auf verschiedene Bereiche der Gesellschaft und der Wirtschaft ausgewirkt hat: Es ist die Art und Weise, wie wir soziale Kontakte zu pflegen haben, um die Corona-Pandemie bestmöglich in Schach zu halten. Die Folgen sind weitreichend: Produktionen werden gestoppt oder in Folge von rückläufigen Auftragslagen gedrosselt, Geschäfte bleiben geschlossen, Online-Händler sehen sich mit geschwächten Lieferketten konfrontiert, ganz zu schweigen von der mehr als angeschlagenen Reiseindustrie. Hinzu kommt, dass der eher traditionell orientierte deutsche Mittelstand häufig über keine technologischen Digitalisierungslösungen für beispielsweise das Homeoffice verfügt und sich viele Mitarbeiter erst noch an eine solche Arbeitsweise gewöhnen müssen.

Alle genannten Maßnahmen dienen dem kurzfristigen Schutz der Mitarbeiter. Doch wie sieht es langfristig aus? Wie können Unternehmen in diesen Zeiten ihre Liquidität und somit Arbeitsplätze auch zukünftig sichern, von Kurzarbeit einmal abgesehen? Um einer Krise wie dieser vorbereitet zu begegnen, ist eine resiliente und flexibel anpassbare Geschäftsstrategie unverzichtbar. Es müssen Pläne her, die das Geschäftsmodell über volatile Zeiten hinweg schützen können. Dabei sind zwei Fragen essenziell für die Konzeption eines solchen Krisenplans:

·         Worin besteht mein Geschäftszweck?
·         Welche Szenarien betrachte ich als Herausforderung bzw. Bedrohung und wie könnten sich diese auf mein Unternehmen auswirken?

Als Teil einer robusten Strategie sollte immer ein Plan B für verschiedene außerordentliche Situationen existieren. Predictive Planning kann gerade in solchen Fällen dabei helfen, die Lage gezielter einzuschätzen und mögliche Szenarien durchzuspielen.

Mit Predictive Planning auf die Krise vorbereiten

Eine prädiktive, bestenfalls integrierte Unternehmensplanung ist für eine angemessen schnelle Reaktion auf die Krise unverzichtbar. Unternehmen, die die Möglichkeiten hatten, Best-Case- und Worst-Case-Szenarien zu simulieren, haben COVID 19 möglicherweise kommen sehen und konnten sich vorbereiten. So hatten sie immerhin Zeit, beispielsweise einen Krisenstab zu etablieren, sowie notwendige Maßnahmen wie die Einrichtung von Remote-Arbeitsplätzen und die Fokussierung auf weniger betroffene Branchen einzuleiten.

Auch Unternehmen, auf die sich die Krise durchaus positiv auswirken kann, können sich mit Hilfe von Predictive Planning eine noch günstigere Ausgangsposition verschaffen. Produzenten von Schutzmasken oder Beatmungsgeräten, sowie ihre Zulieferer hätten beispielsweise ein schwindend geringes Risiko von Überproduktionen zu Jahresbeginn prognostizieren können. Gleichzeitig hätten Automobilhersteller „erahnen“ können, dass ein Remote-Vertriebsangebot in den nächsten Monaten unumgänglich für die Aufrechterhaltung der Zufriedenheit ihrer Kunden sein könnte.

Grundsätzlich muss jedes Unternehmen für eine gelungene Szenarienplanung seine wirtschaftliche Fitness vor verschiedenen Hintergründen beleuchten und mit Maßnahmen gegensteuern können. Dabei ist das Austüfteln individueller Strategien lebensnotwendig, denn häufig müssen selbst innerhalb einer Branche verschiedene Einflussfaktoren für ein solches Predictive-Planning-Modell berücksichtigt werden.

Dank Predictive Planning die richtigen Maßnahmen ergreifen

Bei der KI-basierten vorausschauenden Planung werden sowohl interne Geschäftsdaten als auch wissenschaftliche Studien und andere externe Erfahrungswerte in die Untersuchung von Szenarios einbezogen. So können präzise Aussagen über Eintrittswahrscheinlichkeiten von Risiken und konjunkturellen Schwankungen getätigt werden, um dann in die Planung einzufließen. Ein Unternehmen hätte mit Predictive Planning Auswirkungen von COVID 19 auf die Marktwirtschaft, die eigene Branche und das Unternehmen einschätzen und Pläne sowie Szenarien für die Krisenvorsorge aktivieren können. Auch während der Krise hilft die Szenarienplanung dabei, Maßnahmen zielführender zu steuern und die Effektivität von Gegenmaßnahmen einschätzen zu können.

Trotz Krise clever Wirtschaften

Noch verfügen die meisten Organisationen über genügend Reserven, um sich vor dem Hintergrund schwindender Auftragslagen oder interner Herausforderungen über Wasser zu halten. Ab jetzt gilt es daher, clever zu wirtschaften, um zumindest als Überlebender aus diesen schwierigen Zeiten hervorzugehen.

Da eine Situation wie diese häufig ausschlaggebend für die Umverteilung von Marktanteilen ist, wird der ein oder andere mit Sicherheit seinen strategischen Nutzen aus der Situation zu ziehen wissen und vielleicht sogar als Sieger aus ihr hervorgehen.

 

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Hans Krefeld

Director Business Intelligence 
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