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Going West
Sycorianer in den USA

Going West –
Sycorianer in den USA

Mittwoch, 02.01.2019

Große Portionen, riesige Autos, unendliche Landschaften – die USA haben trotz Wirtschaftskrise, Kriegsführung und politischen Unruhen nichts von ihrer Faszination verloren. 2015 haben sich laut statistischem Bundesamt knapp 33.000 Deutsche für eine Auswanderung in die USA entschieden, europaweit haben sogar fast 60.000 Menschen ihr Heimatland für die USA verlassen. Darunter auch einige Sycorianer, die für ein paar Jahre das Abenteuer USA wagen wollten. Was hat sie motiviert, Familie, Freunde und Heimat hinter sich zu lassen und sich auf ein Leben in der Fremde einzulassen?

Für die meisten ist es der Wunsch etwas zu unternehmen, was man später mit Familie vielleicht nicht mehr so leichtfertig macht. Einfach mal die Koffer packen, eine neue Kultur kennenlernen, ein Abenteuer wagen. Doch auch berufliche Aspekte spielen eine große Rolle – mit einem längeren Aufenthalt in den USA und den damit einhergehenden interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen lässt sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt punkten. Die Arbeitsbedingungen im Pittsburgher Sycor-Office stellen für manche ebenfalls einen Pluspunkt dar. Da das Team noch relativ klein ist, ist das Aufgabenspektrum eines jeden etwas breiter.

Und Pittsburgh macht es den deutschen Sycor-Einwanderern einfach, anzukommen. Von den 15 Mitarbeitern im Überseebüro sind zehn deutscher Herkunft, viele darunter erst seit kurzem da. Und sie sind jung, wohnen fast alle in derselben gated community am Rande der Stadt und verbringen viel Zeit miteinander. Dadurch entsteht eine einzigartige Gruppendynamik. Es wird gemeinsam gegrillt auf Helges Terrasse, die einen unvergleichlichen Ausblick über die Stadt bietet, die neue Heimat erkundet und wild geshoppt – besonders an Feiertagen. Dann locken die Geschäfte der Stadt mit besonderen Rabatten.

  • "Was in Pittsburgh anders ist: das Wetter. Tausendmal besser! Und leider gibt es weniger Urlaub als in Deutschland. 20 Tage im Jahr plus drei sogenannte floaters. Das sind variable Feiertage, die man aufgrund der vielen Religionen in den USA dann nehmen kann, wann man sie braucht. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass man im Jahr immer die gleiche Anzahl an Feiertagen hat, auch, wenn er auf das Wochenende fällt. Die Feiertage werden dann einfach auf einen Wochentag vor- oder nachgezogen."

    Martin Stange, Microsoft Dynamics Consultant

  • "Mein schönstes Erlebnis bisher: das Feuerwerk zum Nationalfeiertag am 4. Juli. Das war riesig! Man kann sich gar nicht vorstellen, was da am Himmel los war, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat."

    Luise Bosler, Microsoft Dynamics Consultant

    Besonders gefällt den Auswanderern die unvergleichbare Lage Pittsburghs. Es ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge an die Niagarafälle, in die Nationalparks, in die Hauptstadt Washington – für längere Ferien bieten sich natürlich Rundreisen durch das ganze Land an. Die Stadt bietet zudem eine große Lebensqualität. Es gibt viel Grün und die Einheimischen sind sehr rücksichtsvoll und freundlich. Was es aber nicht einfacher macht, langfristige Freundschaften zu schließen – viele der Auswanderer empfinden die Kontakte mit Amerikanern als oberflächlich und sehnen sich nach tieferen Gesprächen oder weitergehenden Freundschaften.

    Auch kulinarisch können die USA bei den Auswanderern punkten, selbst wenn sich einige nach einem frischen deutschen Brot zum Frühstück sehnen. Ganz vorne mit auf der Essens-Hit-Liste: Peanut Butter und Barbecue. Auch erwähnenswert laut den Überseekollegen: Chicken Wings, Bacon und generell alles, was es in American Diners gibt. Sich anders zu ernähren ist wiederum eine kleine Herausforderung. Frisches Obst und Gemüse ist im Vergleich zu den anderen Lebensmitteln und zu Deutschland sehr teuer.

    • "Was definitiv gewöhnungsbedürftig ist: die Verkehrsregeln. Hier gibt es kein rechts vor links. Und selbst wenn die Ampel rot ist, darf man nach rechts abbiegen."

      Niels Schultz, Microsoft Dynamics Consultant

    • "Es gab sehr viele  schöne Erlebnisse. Das verrückteste war aber sicherlich eine Nacht am Black Friday durchzushoppen. Wir sind gegen 18 Uhr gestartet und waren erst gegen 7 Uhr morgens wieder zu Hause. Das war zwar nicht gerade sinnvoll, aber auf jeden Fall etwas, was sehr typisch amerikanisch war. Aus unserer Sicht eben etwas verrückt."

      Helge Roth, CEO Sycor Americas

      Doch wie auch jede Stadt hat Pittsburgh seine Kehrseite. Allen voran: die Verkehrssituation. Parkplatzsuche und Staus sind an der Tagesordnung. Das liegt auch daran, dass man grundsätzlich das Auto nutzt, auch für kurze Strecken. Fahrrad fahren oder einfach mal in der Stadt schlendern – dafür ist die Infrastruktur nicht vorgesehen. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig: die vielen Tüten, die man beim Einkaufen mitbekommt und die Berge an Müll, die jeder somit zwangsläufig produziert. Außerdem – und das ist kein Witz! – ist um 2 Uhr morgens Sperrstunde in der 300.000 Seelen-Stadt. Auch am Wochenende. Das ist ein Nebeneffekt des strengen Umgangs mit Alkohol, der für Deutsche durchaus etwas gewöhnungsbedürftig sein kann: man muss bei jeglichem Erwerb von Alkohol seinen Ausweis zeigen, selbst im Restaurant.

      Doch insgesamt sind diejenigen, die das Abenteuer Sycor Pittsburgh gewagt haben, sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung – mehr als die Hälfte von ihnen gibt an, noch zwei bis fünf Jahre oder für immer bleiben zu wollen. Die Zufriedenheit der Kollegen spiegelt sich auch schön in ihrer Listung dessen, was an Pittsburgh am schlimmsten ist. Nach der Verkehrssituation und der Tatsache, dass es von Pittsburgh aus keine Direktflüge nach Deutschland gibt, taucht auf Platz drei auf: dass es keinen Strand gibt!

       

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